Netzkultur ist Humankultur. Die Internet-Technologie unterliegt stetem Wandel.
Wir suchen den steten Dialog über Trends und Technik, über Wissen und Visionen.
Das Barcamp Mainz vernetzt die Region und wird zum Barcamp Rhein-Main.
Mainz war ein wichtiger Mosaikstein im Bild unserer Vision und wir
fügen nun mit Wiesbaden, Darmstadt und Frankfurt vielseitige und anregende Aspekte hinzu.
Erstes Mainzer BarCamp am 28. und 29. November 2009 – Zwei Tage lang diskutieren rund 200 Besucher aus ganz Deutschland in Mainz am Rhein über Internet und Netzkultur
Immer häufiger sind Themen wie Urheberrecht, Datenschutz und Netzzensur in Politik und Medien anzutreffen – ein Beleg für die wachsende Bedeutung, die dem Internet momentan zuteil wird. Diese politisch und rechtlich brisanten Themen werden somit sicherlich einen Schwerpunkt des Mainzer BarCamps bilden – es wird jedoch auch viel über Communities und Soziale Netzwerke, Webdesign und Programmierung, E-Commerce und Marketing oder ganz allgemein über die weitere Entwicklung der Online-Medien gesprochen werden.
Ungewöhnlich ist die Form, in der die teilnehmenden Besucher des BarCamps – Internetexperten, Blogger, Software-Entwickler, Startup-Gründer und interessierte Laien – über die genannten Themen diskutieren: Die Organisatoren stellen lediglich Termin und Räumlichkeiten zur Verfügung, um alles andere kümmern sich die Teilnehmer selbst. Mit dieser Art von Veranstaltung, auch „Un-Konferenz“ genannt, möchte man sich bewusst von kommerziell organisierten Konferenzen abgrenzen.
Die ungezwungene Form eines BarCamps hat sich in der Internet-Szene als alternative Methode des offenen Meinungs- und Informationsaustauschs bewährt. Und auch in Mainz gilt das BarCamp-Motto: Keine Zuschauer, nur Teilnehmer! Jeder Besucher ist dazu aufgerufen, eigene Vorträge zu halten und sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen. Darüber, wann – und ob überhaupt – ein Vortrag gehalten wird, entscheiden die Teilnehmer des BarCamps spontan in einer kurzen Abstimmung zu Beginn des Tages. Themen, die niemanden interessieren, kommen so erst gar nicht auf die Tagesordnung.
Viele der Besucher betätigen sich während des BarCamps zudem als Berichterstatter und halten ihre Eindrücke und Erlebnisse in Form von Blogbeiträgen, Fotos oder Videos im Internet fest. Ebenso werden die Vorträge und Präsentationen im Anschluss an die Veranstaltung kostenlos im Internet veröffentlicht und so auch Interessierten zugänglich gemacht, die nicht direkt vor Ort dabei sein konnten.
Zum Auftakt des Mainzer BarCamps findet am Abend des 27. November eine Party statt. Im lockeren Rahmen bietet sich den Teilnehmern hier eine erste Gelegenheit zum Kennenlernen und Wiedersehen. An den folgenden beiden Tagen finden dann die Vorträge und Diskussionen in den Räumen des Instituts für Informatik auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität statt. Für Frühstück und Verpflegung ist gesorgt, lediglich die Übernachtungen müssen selbst organisiert werden. Finanziert wird die non-profit Veranstaltung ausschließlich über Sponsorengelder.
Weitere Informationen zum BarCamp Mainz finden sich im Internet unter http://www.barcamp-rheinmain.de. Unter dieser Adresse werden zu gegebener Zeit auch Informationen zur Anmeldung veröffentlicht.
Um ein BarCamp für alle Teilnehmenden kostenfrei durchführen zu können, sind die Organisatoren auf die Unterstützung von Sponsoren und Kooperationspartnern angewiesen. Wenn Sie das BarCamp Mainz finanziell oder in anderer Form unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte per E-Mail an sponsoring@barcamp-rheinmain.de.
Reto M. Kiefer
c/o Coded Culture GmbH
Luisenstraße 6
65185 Wiesbaden
Tel.: 0611/450 30 572
Fax.: 0611/450 30 579
Mail: presse@barcamp-rheinmain.de
Web: www.barcamp-rheinmain.de